Wie kann der Telliring wieder zu einem verbindenden Platz für ganz Aarau werden?

Gemeinsam mit Vreni Jean-Richard (SP), Dario Trost (SP), Cornelia Tschopp (GLP) und Nana von Felten (Grüne) haben wir eine Anfrage zur Aufwertung des Tellirings eingereicht.

Der Telliring ist ein besonderer Ort für Aarau: Er verbindet Geschichte, Natur und Gemeinschaft. Gleichzeitig liegt er an einer wichtigen Schnittstelle zwischen der Telli, dem Torfeld und weiteren Entwicklungsgebieten unserer Stadt.

Mit unserer Anfrage möchten wir vom Stadtrat erfahren, wie dieses Potenzial künftig besser genutzt werden kann. Uns interessieren insbesondere die Möglichkeiten, den Telliring als verbindenden Grün- und Erholungsraum zwischen den Quartieren zu stärken, seine wertvollen Lebensräume für Wildbienen, Fledermäuse, Orchideen und seltene Obstbäume langfristig zu sichern und seine historische Bedeutung für Bevölkerung, Besuchende und Schulen sichtbarer und erlebbarer zu machen.

Ebenso stellen wir die Frage, ob der Telliring wieder zu einem Ort werden könnte, an dem sich die ganze Stadt regelmässig trifft – etwa für eine Bundesfeier, kulturelle Veranstaltungen oder andere städtische Traditionen. Gerade mit Blick auf die Kulturhauptstadt sehen wir hier spannende Möglichkeiten. Wichtig ist uns zudem, dass die Bevölkerung und die Vereine sich aktiv in die Weiterentwicklung einbringen können.

Wir freuen uns auf die Antworten des Stadtrats und die Diskussion darüber, wie dieser besondere Ort wieder stärker ins Bewusstsein der Aarauerinnen und Aarauer rücken kann.

Die AZ hat heute über unsere Anfrage (2026-57 Anfrage Benjamin Böhler (FDP) und Mitunterzeichnende, Schonende und zukunftsgerichtete Aufwertung des Tellirings, 07.06.2026-1) berichtet: Link

Weitere Informationen zum Telliring: Hermann Rauber: Der Mythos des Tellirings. 2018, Aarauer Neujahrsblätter, Band 92: Hermann-Rauber-Mythos-Telliring-2018